Dekubitus und Kosten

Wir rechnen.
Mit den wahren Kosten von Dekubitus.

Die Heilung eines Dekubitus ist langwierig, medizinisch aufwendig – und teuer. 2 bis 4 Milliarden Euro belasten jährlich das Gesundheitssystem. Pro Jahr. Nicht einmalig.

Was macht das so teuer? Die Behandlung eines hochgradigen Dekubitus der Kategorien III oder IV schlägt mit 20.000 bis 40.000 Euro zu Buche – pro Fall. Werden chirurgische Eingriffe oder Hauttransplantationen nötig, um die Hautdefekte zu decken, vervielfacht sich diese Summe. Die Patienten bleiben überdurchschnittlich lange im Krankenhaus. Und ein wesentlicher Kostentreiber sitzt oft im Kleinen: seit Jahren steigende Preise für Verbandmittel, ihr ungesteuerter Einsatz, zu häufige Verbandwechselintervalle. Dazu kommen Arzneimittel wie Antibiotika und Antiseptika, vertragsärztliche Behandlungen und die häusliche Wundbehandlungspflege – alles erstattungspflichtig, alles Budget.

Was die Zahlen verschweigen: Wo zu spät oder falsch versorgt wurde, wächst nicht nur das Leid der Patienten, sondern auch die Rechnung der Krankenkasse.

Fazit: Ein Großteil dieser Ausgaben geht auf unzureichende Prävention und Mängel in der Therapie zurück. Genau hier liegt das Einsparpotenzial – durch gezielte Steuerung der Versorgung.

Wir zeigen Zahlen,
Ursachen,
Lösungen.